Gestaltsupervision Gestaltsupervision dient der Wiedererlangung von Ressourcen im Arbeitsfeld und der Verhin- derung von Burn-Out Syndromen eines einzelnen oder eines Teams. Sie wird kurzfristig zur Bearbeitung einer speziellen Fragestellung, eines besonderen Problems, eines Konfliktes oder längerfristig zur kontinuierlichen professionellen Kompetenzsteigerung angewendet. Gestaltsupervision (GSV) arbeitet mit dem Konzept der Gestalttheorie (F. Perls, Kurt Lewin). Im Focus ist dabei der Kontaktprozess: Wie wird die Beziehung zwischen Supervisand und dessen Klienten bzw. der Kontakt in einem Team gestaltet? Wie wird er unterbrochen, ge- stört, behindert? Warum? Stets werden im Supervisionsprozess auch die Rahmenbedingun- gen wie Institution oder Träger als wichtige, das Geschehen beeinflussende Faktoren mitein- bezogen. Auf der Grundlage der gemeinsam mit den Supervisanden präzisierten Frage bzw. Problemstellung werden wiederum gemeinsam individuelle Lösungsschritte erarbeitet. GSV eignet sich gut für Fallsupervisionen ebenso wie für die Supervision von Teams und Teamentwicklung. Sie wird mit einzelnen Supervisanden / Supervisandinnen oder mit Grup- pen durchgeführt.
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